„Die junge Pianistin Esther Birringer versah den Solopart mit innigem Wohllaut und perlender Geläufigkeit, nie bloß mechanisch, sondern jederzeit lebendig und sprechend -

eine starke Begabung“ - Kölnische Rundschau

 

 

 

"Sanfte Klavierpoetin", "Kraftvolles Energiebündel", "Kongeniale Interpretin" - das sind nur wenige Attribute, mit denen die Presse die Pianistin Esther Birringer kürt. Ihr sensibles und gleichermaßen packendes Spiel begeistert Kritiker und Konzertpublikum und führte sie u. a. in die Kölner Philharmonie, das Konzerthaus Berlin, den Kulturkreis Gasteig, die Laeiszhalle Hamburg, das Schloss Elmau und den Nicolaisaal Potsdam.

Sie folgte Einladungen zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem MDR Musiksommer, dem Usedomer Musikfestival, den Weilburger Schlosskonzerten, dem Davos Festival, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Festival Lugano Musica, den Musikfestspielen Saar, den Musikfesttagen an der Oder, dem Bachfest Leipzig, den Schwetzinger Schlosskonzerten und den Würzburger Bach-Tagen.

Unter dem Taktstock von Michael Sanderling, Łukasz Borowicz, Helmut Branny und Marcus Bosch konzertierte Esther Birringer mit den Münchner Symphonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Philharmonischen Kammerorchester Dresden, den Dresdner Kapellsolisten, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt-Oder, der Polska Filharmonia Bałtycka, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, der Deutschen Streicherphilharmonie und dem Neuen Kammerorchester Potsdam.

In einer Kooperation mit dem Ballett des Stadttheaters Bremerhaven brachte Esther Birringer  Bachs Goldberg-Variationen in einer perfekten Symbiose aus Tanz und Musik zu Gehör.

Esther Birringer hegt eine große Leidenschaft für Kammermusik, der sie intensiv und mit voller Begeisterung nachgeht. Sie hat mit ihrer Schwester, der Geigerin Lea Birringer, Furore gemacht, als sie 2011 direkt nacheinander die internationalen Kammermusikwettbewerbe Premio Vittorio Gui in Florenz und Concorso Internazionale di Musica da Camera Città di Pinerolo mit einem Sonderpreis für die beste Brahms-Interpretation gewann. Wo immer die Schwestern bei Festivals und Kammermusikreihen auftreten, beeindrucken sie durch ihr tiefes musikalisches Verständnis, ihr sensibles und lebendiges Miteinander auf der Bühne und ihr mitreißendes Temperament.

Die CD-Einspielungen von Esther und Lea Birringer begeistern  Kritiker und Fachpresse gleichermaßen und haben den beiden Künstlerinnen ausgezeichnete Rezensionen eingebracht. „Den Namen Birringer muss man sich merken“ konstatierte der Westdeutsche Rundfunk. Das neueste Album, erschienen bei Rubicon Classics, wurde für die ICMA Awards und den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Esther Birringer wurde  in Quierschied geboren und begann  im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel. Zu ihren Mentoren zählen Karl-Heinz Kämmerling, Pascal Devoyon, Cécile Ousset und Arie Vardi. 2013 absolvierte sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover das Konzertexamen mit Auszeichnung.


Der erste Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert gab 1999 den Auftakt zu einer Serie von Preisen bei internationalen Wettbewerben in Deutschland, Frankreich und Italien, darunter erste Preise beim 6. Internationalen Klavierwettbewerb Johann Sebastian Bach in Würzburg und beim 9. Internationalen Klavierwettbewerb der Chopin-Gesellschaft Hannover, außerdem ein Sonderpreis beim Deutschen Musikwettbewerb 2011. Für ihre außergewöhnlichen Leistungen wurde ihr vom Stadtverband Saarbrücken der Kulturpreis für Nachwuchskünstler verliehen.