Esther
Birringer
B i o g r a p h i
e
Die junge deutsche Pianistin Esther Birringer
hat sich durch ihre zahlreichen internationalen Auszeichnungen und ihre
wachsende Konzerttätigkeit bereits einen Namen gemacht. Ihr Repertoire umfasst
annähernd 30 Klavierkonzerte, sowie etliche Werke der Kammermusik.
Der erste Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend
musiziert“ gab 1999 den Auftakt zu einer Serie von Preisen bei internationalen
Wettbewerben in Deutschland, Frankreich und Italien, darunter erste Preise beim
„6. Internationalen Klavierwettbewerb Johann Sebastian Bach”
in Würzburg und beim „9. Internationalen Klavierwettbewerb der
Chopin-Gesellschaft Hannover“, außerdem ein Sonderpreis beim „Deutschen
Musikwettbewerb“ 2011. Für ihre außergewöhnlichen Leistungen wurde ihr vom
Stadtverband Saarbrücken der „Kulturpreis für Nachwuchskünstler“ verliehen.
Neben ihrer solistischen
Tätigkeit widmet Esther sich intensiv der Kammermusik im Duo mit ihrer Schwester
Lea (1986, Violine). Die Geschwister haben kürzlich Furore gemacht, nachdem sie
direkt nacheinander die internationalen Kammermusikwettbewerbe
„Premio
Vittorio Gui“ in
Florenz und "Concorso Internazionale di Musica da Camera Città di Pinerolo" mit
einem Sonderpreis für die beste Brahms-Interpretation gewannen. Zahlreiche
Auftritte in Italien, wie zum Beispiel beim Festival „Palermo Classica“, im
„Teatro Vittoria“ in Turin und im „Teatro del Maggio Musicale Fiorentino“ in
Florenz folgen nun. Dabei legen die Schwestern ein besonderes Augenmerk auf die
Aufführung selten gespielter Werke, wie die Sonaten von Karol Szymanowski und
Paul Hindemith, sowie die 24 Preludes der jungen Komponistin Lera Auerbach.
Esther war u.a. Gast beim Sommerfestival
AlpenKLASSIK in Bad Reichenhall, bei den Schwetzinger Schlosskonzerten, beim
Bachfest Leipzig, bei den Würzburger Bach-Tagen, bei den Musikfesttagen an der
Oder, in der Laeiszhalle (Hamburg) und im Nicolaisaal (Potsdam). Sie
spielte mit Orchestern, wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin,
dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt-Oder, dem
Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, dem
Sendai Philharmonic Orchestra, der Deutschen Streicherphilharmonie und dem
Neuen Kammerorchester Potsdam in Zusammenarbeit mit Dirigenten, wie Michael
Sanderling, Łukasz
Borowicz und Marcus Bosch. Es entstanden zahlreiche Aufnahmen u.a. für den Rundfunk Berlin-Brandenburg, den
Bayerischen und den Saarländischen Rundfunk.
1983
in Quierschied (Saarland) geboren, begann Esther im Alter von drei Jahren mit
dem Klavierspiel. Nach ihrem Abitur 2003 studierte sie bei Prof. Karl-Heinz
Kämmerling und Prof. Pascal Devoyon und vollendet ihre Ausbildung zurzeit bei
Prof. Arie Vardi in Hannover.
Stand 2012
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